Der Souverän von Lyss mit seinen Ortsteilen Hardern, Busswil, Eigenacker und Lyss wählt am Sonntag, 28. September 2025 die Mitglieder von Exekutive (4+1) und Legislative (40) für den Zeitraum 2026-2029. Bereits still gewählt wurde Stefan Nobs (FDP) als Gemeindepräsident, da innert der Eingabefrist keine weiteren Kandidaturen eingegangen sind.
WAHLSONNTAG 28. September 2025
In Lyss bleibt für die Legislatur 2026-2029 quasi alles beim Alten: alle bisherigen Kandidierenden werden in ihren Ämtern wiederbestätigt. Allen voran Gemeindepräsident Stefan Nobs (fdp), dazu Kathrin Hayoz (fdp), Stefan Bütikofer (sp), Patrick Häni (svp) und neu Christine Schnegg (evp), welche mit der Liste «Zäme für Lyss» den Mitte-Sitz des abtretenden Rolf Christen beerben kann.
Das Gespräch mit dem neuen, «alten» Rat:
Die gewählten Gemeinderäte bedeuten nun auch entsprechende Arbeit für die zugehörigen Parteien. Die Co-Präsidentin der FDP Pierette Glutz, SVP-Präsident Dominik Dummermuth, SP-Präsident Michael Rychen und Christine Schnegg als Präsidentin der EVP äussern ihre ersten Gedanken nach dem Wahlergebnis.
Die bisherigen im Lysser Parlament vertretenen Parteien Die Mitte und GLP sind nicht im Gemeinderat vertreten. Neu dabei sind die Grünen sowie die EDU mit je einem Sitz. Keine Vertretung mehr hat die Gruppe «Grüen hinger de Ohre». Wie sich die 40 Sitze neu verteilen, präsentierte Gemeindeschreiber Daniel Strub am Sonntagabend um 17:30 Uhr im Seelandhotel Weisses Kreuz.
Das Lysser Parlament wird politisch bunter. Darüber machen sich auch Lorenz Eugster (Grüne) und Hansruedi Holzer (EDU) Gedanken, deren Parteivertreter wieder zurück im GGR Einzug halten. Im Gespräch bei LOLY sind auch Thomas Hunziker (GLP), Ueli Spring (die Mitte) und als Vertreter der Gruppe Grüen hinger de Ohre Nikolas Egloff.
Im Ramen des Lysser Wahlmärit 2025 am Lyss on Stage-Festival auf dem Marktplatz haben Matthias Gräub vom Bieler Tagblatt und Renato Anneler von LOLY in drei Podien mit Gemeinderats-Kandidierenden über «Begegnen und Beleben», «Verkehr und Wachstum» sowie «Sport und Kultur» diskutiert.
Sowohl die etablierten Parteien wie SVP, SP und FDP präsentieren Kandidierende für den Gemeinderat. Die Mitte hat gemeinsam mit EVP und GLP die Liste «Zäme für Lyss» erstellt. Gleich fünf Kandidat:innen stellt die Liste «Grüen hinger de Ohre», welche aus Menschen unter 34 Jahren aus dem rot-grünen Politspektrum besteht.
113 Kandidierende stellen sich für die 40 GGR-Sitze zur Wahl, womit pro Sitz knapp 3 Personen zur Verfügung stehen. Bei den Parteien mischen mit die EDU, Grüne, Mitte, EVP, FDP SP und SVP. Einige haben sich getraut, vor die LOLY-Kamera zu treten, um sich vorzustellen, ihre Motivation für die Wahl zu erklären und aufzuzeigen, warum man sie wählen soll.